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Die unkonventionelle Regatta Es ist fast ein ungeschriebenes Gesetz dass zu jeder Regatta des Potsdamer Segelerverein auch notwendigerweise eine Anekdote zu ihrer Entstehung existiert. Im Falle der Vereinsregatta liegt die Sache jedoch etwas anders. Erstens gab es natürlich in all den Jahren schon immer eine gemeinsame Vereinsregatta. Und zweitens fällt der Termin seit Jahren mit dem Sommerfest zusammen, so dass sich kaum noch PSV-Mitglieder finden lassen, die sich an die wahre Entstehungsgeschichte zu erinnern vermögen. Es ist aber gute Tradition dass die Jugendabteilung des PSV die Organisation übernimmt. Damit die "alten Hasen", die sonst als Trainer oder in den Wettfahrtleitungen der anderen Regatten Verantwortung tragen, einmal im Jahr selbst zu Pinne und Schot greifen können. Auf diese Weise kamen über die Jahre immer mal wieder die wildesten Kurse oder Startverfahren zustande (links: Startlinie 2005).
Auf dem Kurs geht es ebenfalls gemächlich zu. Die goldene Regel lautet hier - Stahl- oder Eichen 20er haben immer Vorfahrt. Der Rest ist Verhandungssache. Auch bei der Auswahl der Preise geht man seit Jahren einen sehr eigenen Weg. Grundsätzlich bekommt jeder einen Preis. Ganz getreu dem olympischen Gedanken, dabei sein ist alles. Abends klingt der Tag dann mit allerlei Köstlichkeiten vom Grill und dem ein oder anderen kühlen Hellen, quasi ganz nach Seglerart aus. Rundum zufrieden geht es dann für die meisten in die urlaubsreichen Wochen des Jahres. Ausgedehnte Abschiedsrituale sind dementsprechend häufig gegen Ende der Veranstaltung zu beobachten. Was bleibt ist der Eindruck von einer Regatta, bei der es eigentlich nur um eins geht - Klönen!
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